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Bücher zum Reformationsjubiläum


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Buchvernissage «Ekklesiologie der Volkskirche»


Freitag, 5. Mai 2017, 16 bis 20 Uhr, Universität Bern

Buchvernissage «Oswald Myconius: Briefwechsel 1515–1552»


Montag, 8. Mai 2017, 18.15 Uhr, Theologische Fakultät der Universität Basel

 

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Heim- und Verdingkinder

Die Rolle der reformierten Kirchen im 19. und 20. Jahrhundert

erscheint Juni 2017, ca. 150 Seiten, 15.0 x 22.5 cm, Paperback

ISBN 978-3-290-17895-6

ca. CHF 26.80 - ca. EUR 23.90 - ca. EUA 24.60


Expl.
Zum Buch

Bis ins Jahr 1981 waren zehntausende Kinder und Jugendliche betroffen von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. Heim- und Verdingkinder, Zwangssterilisierte und administrativ Versorgte litten unter Ausbeutung und Missbrauch. Historische Studien, Biografien und politische Vorstösse haben dazu beigetragen, dass der Öffentlichkeit klar wurde, wie viele betroffene Kinder und Jugendliche unter Ausbeutung und Missbrauch litten.
Zu diesem dunklen Kapitel der Schweizer Geschichte gehört, dass sich auch kirchliche Verantwortliche, insbesondere im Heim- und Verdingkinderwesen, Verfehlungen haben zukommen lassen. Expertinnen und Experten aus Politik, Verwaltung, Kirche und Wissenschaft gehen erstmals der Frage nach, in welcher Art und Weise Vertreterinnen und Vertreter der reformierten Kirchen in die damalige Praxis fürsorgerischer Zwangsmassnahmen involviert waren und welche Lehren wir aus der Vergangenheit ziehen sollten.


Herausgeber/-innen

Simon Hofstetter, Pfr., Dr. theol., Jahrgang 1981, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Dozentur für Diakoniewissenschaft der Theologischen Fakultät der Universität Bern sowie Beauftragter für Recht und Gesellschaft beim Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund SEK.

Esther Gaillard, Jahrgang 1958, ist Mitglied des Synodalrats der Église évangélique réformée du canton de Vaud, von 2009 bis 2014 dessen Präsidentin und Mitglied des Rats SEK.