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Diakonissen in der Ostschweiz im 20. Jahrhundert

erscheint Mai 2018, ca. 320 Seiten, 15.0 x 22.5 cm, Paperback mit s/w-Fotos

ISBN 978-3-290-18144-4

ca. CHF 60.00 - ca. EUR 54.00 - ca. EUA 55.60


Expl.
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Die ersten Diakonissenhäuser entstanden in der Schweiz Mitte des 19. Jahrhunderts in Bern, Riehen, Basel und Zürich. Wie andere kirchliche Institutionen verfolgten die Initiatorinnen und Initiatoren von Diakonissenhäusern gemeinnützige Ziele, für die sich der Staat noch nicht zuständig fühlte. So entstand mit den Diakonissenhäusern oft ein eigenes Spital, was die Gesundheitsversorgung einer Region erheblich verbessern konnte. In der Ostschweiz engagierten sich im 20. Jahrhundert zehn evangelische Schwesterngemeinschaften in zahlreichen sozialen Institutionen.
Regula Schär beleuchtet die Konstruktion kollektiver und individueller Identitäten in evangelischen Schwesterngemeinschaften, die Kommunikationsstrukturen zwischen den Diakonissen und ihrem Mutterhaus sowie die diakonische Arbeit und das Netzwerk der Schwestern an ihren Arbeitsorten. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Wandel der traditionell in der Krankenpflege verankerten weiblichen Diakonie zu neuen Formen diakonischen Lebens.


Autor/-in

Regula Schär, lic. phil, 1972, ist Historikerin. Nach ihrem Studium in Bern arbeitete sie in verschiedenen Archiven und ist heute für eine NPO in Bern tätig.