Kunstvoll aufgeschichtete Schädelwände, Gebeine hinter Holzgittern oder in die Wand eingemauerte Totenköpfe – so werden die ausgehobenen Knochen in Beinhäusern präsentiert. Legenden und Geistergeschichten ranken sich um die Ossarien, aber Kerzen vor Totenköpfen oder bemalte Schädel zeigen auch, wie Beinhäuser in die religiöse Praxis integriert waren und immer noch sind. Grossformatige Farbfotografien wechseln ab mit erläuternden Texten. Ein anschauliches Inventar aller erhaltenen Beinhäuser in der Schweiz und im angrenzenden Ausland mit spannenden Einblicken in die Religionsgeschichte.
2016,
256 Seiten,
17.0 x 24.0 cm,
Hardcover
mit zahlreichen Farbfotografien
Im Schnittbereich von soziologischen, politisch-philosophischen und kulturwissenschaftlichen Zugängen zu Religion setzt die vorliegende interdisziplinäre Studie beim Konzept des kulturellen Imaginären an und dient der Analyse heterogener Verweise in religiösen Symbolsystemen und Weltbildern in modernen, pluralen Gesellschaften.
Der Körper ist ein wichtiges Medium menschlicher Interaktion, fundamental für soziokulturelle Kommunikationssysteme und speziell die Religion. Religiöse Traditionen haben symbolische Systeme mit dem Körper im Zentrum entwickelt. In diesem Band werden diese Systeme analysiert. Die Themen reichen von antiker Mythologie bis zu den Grenzbereichen zwischen Körper und Technik. Sie bieten eine anregende Lektüre für das Fachpublikum ebenso wie für eine weitere Leserschaft.
Wie kann man Religion rekonstruieren und messen? Neuere Arbeiten und grundsätzliche Beiträge mit empirischem Zugang zu religionsbezogenen Fragestellungen ermöglichen den Einblick in einen Zweig der Religionsforschung, der zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Im Zentrum dieses Sammelbandes steht die Frage nach der Visibilität religiöser Zugehörigkeit. Wie und warum können Kennzeichen religiöser Identität, die im öffentlichen Raum sichtbar gemacht werden, in der pluralistischen Gesellschaft zur ...
2013,
430 Seiten,
14.0 x 21.0 cm,
Paperback mit Abbildungen
Ein zentrales Anliegen des evangelischen Theologen und Religionswissenschaftlers Rudolf Otto (1869-1937) bestand darin, individuelle religiöse Erfahrung durch die Kombination transzendentalphilosophischer und phänomenologischer Theorieelemente ...
Der Islam ist keineswegs eine «bilderlose» Kultur – wie oft unterstellt wird. Im Gegenteil: Das Wechselspiel von Sehen, Inszenieren und Verbergen im islamisch geprägten Kulturraum lässt Rückschlüsse auf theologische Diskurse um das Gottesbild wie auch auf alltägliche Rituale und Regelwerke zu und ermöglicht so einen vertieften Zugang zur islamisch geprägten Bilderwelt.
Das Wechselverhältnis von Religion, Wirtschaft und Politik zu untersuchen, stellt die Wissenschaft vor komplexe Aufgaben. Das interuniversitäre Schweizer Zentrum für Religion, Wirtschaft
und Politik (ZRWP) geht sie systematisch transdisziplinär an.
Die Einsicht, dass die Gesellschaft sich funktional in ihre Subsysteme ausdifferenziert, kann als gesellschaftstheoretischer Konsens gelten. Dass diese Subsysteme abhängig von ihrer Wechselwirkung mit den jeweils anderen Teilbereichen der ...
In dieser religionswissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Visualität stellen die Autorinnen und Autoren die faszinierende Welt des Bildes an der Schnittstelle zwischen Religion und Kultur vor.
2010,
414 Seiten,
15.0 x 22.5 cm,
Paperback mit s/w- und Farbabbildungen
Ein Vergleich von ausgewählten Bild- und Textquellen aus dem griechisch-römischen und dem altorientalischen Kulturraum
Das Motiv einer Gottheit, die ein Schlangenmonster bekämpft, ist in verschiedenen Kulturräumen zu finden. Anna-Katharina Höpflinger untersucht in ihrer religionswissenschaftlichen Arbeit Bilder und Texte zu diesem Motiv anhand von Quellen aus dem ...
2010,
424 Seiten,
15.0 x 22.5 cm,
Paperback mit Abbildungen
Die Konturen der religiösen Identität werden bei vielen Menschen zunehmend unschärfer: Sowohl bei einfachen Gläubigen und religiösen Sinnsuchern als auch bei einigen Fachleuten des interreligiösen Dialogs speist sich die eigene Spiritualität nicht ...
Das diesjährige 175-Jahr-Jubiläum der Universität Zürich ist Anlass für das von der Theologischen Fakultät initiierte Buch «Auf meine Art». In farbigen Porträts beschreiben Studierende der Theologie und der Religionswissenschaft die Lebensweisen, Weltbilder und Träume junger Menschen: ein aufschlussreiches Buch sowohl für Jugendliche als auch für in der Jugendarbeit Tätige.
2008,
166 Seiten,
22.0 x 22.0 cm,
Paperback
mit zahlreichen farbigen Fotos