Religionen sind mit Kulturen verflochten und interkulturelle Theologie führt unvermeidlich zu einer interreligiösen Theologie. Diese behandelt theologische Fragen nicht nur auf der Basis der christlichen Tradition, sondern in Bezugnahme auf andere religiöse Traditionen. Wie eine solche interreligiöse Theologie aber zu konzipieren und zu praktizieren ist, darüber gehen die Auffassungen auseinander.
Der Islam ist keineswegs eine «bilderlose» Kultur – wie oft unterstellt wird. Im Gegenteil: Das Wechselspiel von Sehen, Inszenieren und Verbergen im islamisch geprägten Kulturraum lässt Rückschlüsse auf theologische Diskurse um das Gottesbild wie auch auf alltägliche Rituale und Regelwerke zu und ermöglicht so einen vertieften Zugang zur islamisch geprägten Bilderwelt.
Vitale Religionen haben eine eigentümliche Stärke. Sie sind attraktiv und strahlen eine Kraft aus, die ihre Angehörigen fasziniert und oft enorm einladend wirkt. Doch in der modernen Welt prallen die verschiedenen lebendigen Religionen ...
Komparative Theologie ist ein neuer Ansatz in der religionstheologischen Debatte und im deutschen Sprachraum noch nahezu unbekannt. Die Beziehung zwischen dem Christentum und anderen Religionen soll dabei nicht durch formale Raster bestimmt werden, ...
Theologen wie Islamwissenschafter plädieren in diesem Buch eindringlich für die Fortsetzung und Vertiefung des Dialogs zwischen Christentum und Islam: Nicht nur aus tagesaktueller Notwendigkeit heraus, sondern auch als theologische Weiterentwicklung einer faktischen Koexistenz.
Religiöser Pluralismus birgt immer die Gefahr, dass sich Religionen – statt auszugleichen und zu integrieren – zur Sicherung ihrer eigenen Identität destruktiv auf ihre Umgebung auswirken. Der Band zeigt, dass der religiöse Frieden ein ebenso hohes Gut ist wie die Einbindung in den westeuropäisch-demokratischen Rechtsstaat.
Raimon Panikkars Gottesdenken – Paradigma für eine Theologie in interreligiöser Perspektive?
War die Katholische Theologie im 20. Jahrhundert vor allem durch die christliche Ökumene herausgefordert, so scheint sie nach der Öffnung der Katholischen Kirche für die Welt, die das II. Vatikanum vorgenommen hat, im 21. Jahrhundert vor die ...
Die Konturen der religiösen Identität werden bei vielen Menschen zunehmend unschärfer: Sowohl bei einfachen Gläubigen und religiösen Sinnsuchern als auch bei einigen Fachleuten des interreligiösen Dialogs speist sich die eigene Spiritualität nicht ...
In der multikulturellen Landschaft ist der interreligiöse Dialog längst nicht mehr ein Steckenpferd für Spezialistinnen und Spezialisten, sondern eine alltägliche Notwendigkeit. Das praxisorientierte Buch geht Fragen des interreligiösen Alltags nach, gibt Ratschläge für die Organisation interreligiöser Veranstaltungen und stellt Orte des interreligiösen Dialogs in der Schweiz vor.
Die Religionsfreiheit zählt mit der Gedanken- und Gewissensfreiheit zu den elementaren Grund- und Menschenrechten. Für die friedliche Koexistenz der Religionsgemeinschaften ist sie eine wesentliche Voraussetzung. Ihre historische Entwicklung ...