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Dichten für das Vaterland

National engagierte Lyrik und Publizistik in Polen 1926–1939

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Als Polen 1918 seine staatliche Unabhängigkeit zurückgewonnen hatte, begann eine fiebrige Suche nach der «idealen nationalen Form» in Staat und Gesellschaft. Schriftsteller und Publizisten waren massgeblich an der Ausarbeitung und Konfrontation konkurrierender Nationsmodelle im öffentlichen Kommunikationsraum beteiligt. Isabelle Vonlanthen zeichnet in ihrer Studie ein Porträt der Zweiten Polnischen Republik aus der Perspektive dieses kollektiven Identitätsdiskurses. Sie untersucht die Gemeinschaftsentwürfe einer losen Gruppe von Protagonisten, die sich einem breit verstandenen «nationalen» oder «rechten» Lager verbunden fühlten und das Bild einer ethnisch und kulturell homogenen Nation durchsetzen wollten.

Pano Verlag
Basler Studien zur Kulturgeschichte Osteuropas (BSKO), Band 20
, 444 Seiten, 15.0 x 21.0 cm, Hardcover
ISBN 978-3-290-22017-4
49,20 €

Isabelle Vonlanthen, Dr. phil., Jahrgang 1973, studierte Slawistik und Zeitgeschichte in Fribourg, St. Petersburg und Bordeaux. Sie arbeitet am Literaturhaus Zürich und ist als freie Lektorin tätig.

Basler Studien zur Kulturgeschichte Osteuropas (BSKO)

Die «Basler Studien zur Kulturgeschichte Osteuropas» (BSKO) werden von Prof. Dr. Thomas Grob (Basel), Prof. Dr. Andreas Guski (Basel), Prof. Dr. Heiko Haumann (Basel), Prof. Dr. Frithjof Benjamin Schenk (Basel) und Prof. Dr. Ulrich Schmid (St. Gallen) herausgegeben. In der Reihe erscheinen sowohl kulturgeschichtlich als auch philologisch ausgerichtete Forschungsarbeiten. In den einzelnen Bänden spiegelt sich die aktuelle Osteuropa-Forschung, die neue Themen und aktuelle methodologische Ansätze aufgreift.

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