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Leonhard Ragaz in seinen Briefen

Band 3: 1933–1945

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Die ausgewählten Briefe aus den Jahren 1933–1945 zeigen Ragaz im letzten Abschnitt seines Lebens, den er der neuen Übersetzung und Erklärung der Bibel widmen wollte. Aber auch in dieser späten Epoche wurde er von den drängenden Problemen der Zeit herausgefordert und in Kämpfe verwickelt, die diese zwölf Jahre alles andere als geruhsam werden ließen: Er mußte den Kampf gegen den Ungeist des Nationalsozialismus führen und mit Leidenschaft und Energie für die Freiheit des Wortes und gegen die Militarisierung der Schweiz kämpfen. Daß und wie ihm das Bibelwerk doch noch geschenkt wurde, belegen die Briefe im einzelnen. Ragaz schrieb seine Briefe oft unter erheblichem seelischen Druck; innere Bedrängnis und Schrecken über das aktuelle politische Geschehen brachte er darin sofort zur Sprache und rang um dessen Bewältigung. Die Auswahl der Briefe legt Gewicht auf Ragaz’ intensive Auseinandersetzung mit dem Judentum und läßt so auch andere als die politischen Aspekte in seinem Leben und Denken hervortreten.

, 429 Seiten, Leinen mit SU
ISBN 978-3-290-10869-4
14,90 €

Leonhard Ragaz, 1868–1945, war evangelischer Theologe und Mitbegründer der religiös-sozialen Bewegung in der Schweiz.

Hans Ulrich Jäger-Werth, Dr. theol., Jahrgang 1936, ist reformierter Theologe und pensionierter Gemeindepfarrer.

Markus Mattmüller, Dr. phil., 1927–2003, Verfasser einer zweibändige Biographie des religiös-sozialen Theologen Leonhard Ragaz, war von 1969 bis 1992 Professor für Geschichte an der Universität Basel. Als eigentlicher Pionier der Schweizer Sozialgeschichte hat er den Blick geöffnet für die «Kleinen» in der Gesellschaft des Ancien Régime, die Kleinbauern, Landlosen und Heimarbeiter, aber auch für die oppositionellen Strömungen wie die Arbeiterbewegung oder die Friedensbewegung.

Arthur Rich, Dr. theol., 1910–1992, war 1938–1947 Pfarramt in Hemmental (Schaffhausen), 1954–1976 Professor für Systematische und Praktische Theologie an der Universität Zürich. Er begründete das Ethik-Zentrum der Universität Zürich und wirkte als anerkannter Sozial- und Wirtschaftsethiker in vielen öffentlichen Gremien mit. Für seine Verdienste um die Humanisierung der Wirtschaft wurde ihm 1985 die Ehrendoktorwürde der Universität St.Gallen verliehen.

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