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«Unerwünschte Gäste»

Russische Soldaten in der Schweiz 1915–1920

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Während des 1. Weltkriegs kamen rund 3000 russische Soldaten in die Schweiz. Als entflohene Kriegsgefangene oder Deserteure wollten sie meist schnell zurück in die Heimat. Weltkrieg, Revolution und Bürgerkrieg in Russland führten jedoch dazu, dass sie ab 1918 – oft gegen ihren Willen – für einige Monate in der Schweiz blieben. In einer Zeit schwerwiegender gesellschaftlicher und politischer Krisen waren die Russen auch in den Augen der Behörden potenziell gefährliche, «unerwünschte Gäste».
Der Aufenthalt russischer Soldaten in der Schweiz zwischen 1915 und 1920 ist ein kaum bekanntes Kapitel der Beziehungsgeschichte der beiden Länder. Die lebensweltliche Perspektive der Militärflüchtlinge aus dem Osten ermöglicht neue Erkenntnisse zu Entwicklungen in der Schweiz und in Russland während der Revolutionszeit.

Pano Verlag
Basler Studien zur Kulturgeschichte Osteuropas (BSKO), Band 19
, 238 Seiten, 15.0 x 21.0 cm, Hardcover mit s/w-Fotos
ISBN 978-3-290-22003-7
CHF 58.00

Thomas Bürgisser, lic. phil., Jahrgang 1979, ist Historiker in Zürich, Basel und Bern.

Basler Studien zur Kulturgeschichte Osteuropas (BSKO)

Die «Basler Studien zur Kulturgeschichte Osteuropas» (BSKO) werden von Prof. Dr. Thomas Grob (Basel), Prof. Dr. Andreas Guski (Basel), Prof. Dr. Heiko Haumann (Basel), Prof. Dr. Frithjof Benjamin Schenk (Basel) und Prof. Dr. Ulrich Schmid (St. Gallen) herausgegeben. In der Reihe erscheinen sowohl kulturgeschichtlich als auch philologisch ausgerichtete Forschungsarbeiten. In den einzelnen Bänden spiegelt sich die aktuelle Osteuropa-Forschung, die neue Themen und aktuelle methodologische Ansätze aufgreift.

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