Cover von Bodies of Memory and Grace
DEMNÄCHST

Bodies of Memory and Grace

Der Körper in den Erinnerungskulturen des Christentums

  • Körper- und Bilderwelten christlicher Frömmigkeit
  • Selbstgeisselungen, Maria lactans, Holy Anorexia und Stigmatisierte
  • Unkonventioneller, transdisziplinärer Zugang
ca. CHF 29.80
Erscheint im Februar 2022
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Das Christentum gilt als Schriftreligion. Doch an seinem Ursprung stehen nicht etwa Texte, sondern der nackte Leib. Menschwerdung, Geburt, Leben, Passion und Auferstehung Jesu – das sind die zentralen Heilsereignisse des Christentums. Jesus Christus ist der «Body that matters» schlechthin. Durch sein Fleisch vollzieht sich Erlösung und Heil. Das gläubige Aneignen seines Körpers erfolgte in der Geschichte des Christentums durch vielfältige Formen der Verkörperung, des embodiments: Da sind die individuellen Körper der Gläubigen, denen sich der Ursprungsleib auf und unter der Haut einprägt, da ist die Kirche selbst als überindividueller, sozialer Leib, geboren aus der Seitenwunde Jesu am Kreuz, die teilweise kühn als blutende Vulva dargestellt wurde.
Elke Pahud de Mortanges’ Spurensuche setzt Körper- und Bilderwelten christlicher Frömmigkeit mit moderner Bodyperformance-Kunst in Relation und fördert so eine überraschende Vielfalt von Verkörperungen des christlichen Heils zutage.

Pano Verlag
, 150 Seiten, 17.0 x 24.0 cm, Paperback mit Farbfotografien
ISBN 978-3-290-22062-4
ca. CHF 29.80

Elke Pahud de Mortanges, Dr. theol. habil., Jahrgang 1962, ist apl. Professorin für Dogmatik und Dogmen­geschichte an der Universität Freiburg i. Br. und Lehrbeauftragte für Gender Aspects in Religious Studies an der Universität Freiburg i. Ue.

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