Cover von Briefe von Januar bis März 1547

Briefe von Januar bis März 1547

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  • Historisch-kritische, kommentierte Briefedition mit ausführlichen deutschen Zusammenfassungen
  • Einblicke in die Reformationsgeschichte der Schweiz und Deutschlands
  • Mentalitätsgeschichtliche Quelle
CHF 160.00
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Die 137 in diesem Band veröffentlichten Briefe von Januar bis März 1547 zeigen anschaulich, wie sich die protestantischen Reichsstädte des süddeutschen Raums, darunter Augsburg, Strassburg und Ulm, dem katholischen Kaiser Karl V. unterwarfen, wieso Konstanz dies aber nicht tat – und wie die vier protestantischen Städte und deren neun katholisch gebliebene Verbündete miteinander auskamen. Die Briefe dokumentieren auch, wie bikonfessionelle Gebiete wie etwa der Thurgau oder das Bündnerland Pfarrern in Schwierigkeiten einen idealen Unterschlupf boten. So erfährt man im Briefwechsel nicht nur vieles über den damals 42-jährigen Bullinger, sondern auch über das Umfeld der 52 Personen und Institutionen aus insgesamt 18 verschiedenen Ortschaften, mit denen er während dieser ersten drei Monate des Jahres 1547 korrespondierte.

Heinrich Bullinger Werke, Band 19
, 496 Seiten, 16.8 x 24.4 cm, Leinen mit SU
ISBN 978-3-290-18186-4
CHF 160.00

«eine beachtenswerte Arbeit [...] eine unentbehrliche Quelle für die Geschichte der Frühen Neuzeit» Rezension von Christian Scheidegger für die Schweizerische Zeitschrift für Religions- und Kulturgeschichte 114 (2020)


«Sixteenth-century correspondence can be a daunting source for historical research because of the many allusions to people, publications, and developments familiar to the correspondents but not to modern readers. The editors of this volume have provided tremendous help to those readers, however. Reinhard Bodenmann‘s lengthy introduction [...] is a superb overview of this three-month period that highlights the value of the letters contained in the volume. Each letter has a German summary that comes close to a translation and annotations that shed light on the letter‘s contents without going into too much detail. [...] this volume shows how important Bullinger‘s correspondence is not only for church historians but for early modernists more generally. The letters [...] give valuable insights into many aspects of daily life in the sixteenth century.» Rezension von Amy Nelson Burnett (University of Nebraska-Lincoln) für Zwingliana 47 (2020)

Der Zürcher Reformator Heinrich Bullinger (1504–1575), Nachfolger Huldrych Zwinglis, gehört zu den bedeutenden historischen Persönlichkeiten des 16. Jahrhunderts. Durch seine breitgefächerte schriftstellerische Tätigkeit übte er grossen Einfluss aus und hat vielerorts zur Durchführung oder Konsolidierung der Reformation beigetragen.

Reinhard Bodenmann, PD Dr. theol., Jahrgang 1955, ist Leiter der Heinrich-Bullinger-Briefwechsel-Edition am Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte der Universität Zürich.

Alexandra Kess, PH. D., Jahrgang 1975, ist Mitarbeiterin bei der Heinrich-Bullinger-Briefwechsel-Edition am Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte der Universität Zürich.

Judith Steiniger, Dr. phil., Jahrgang 1969, ist Mitarbeiterin bei der Heinrich-Bullinger-Briefwechsel-Edition am Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte der Universität Zürich.

Heinrich Bullinger Werke

Die «Heinrich Bullinger Werke» werden herausgegeben am Institut für Schweizerische Reformatonsgeschichte in Verbindung mit dem Zwingliverein.

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