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Rede, Christenmensch!

Wie den reformatorischen Kirchen die mündigen Christen abhandenkamen, und dass die Predigt nur soll, was sie kann

  • Unkonventionelle Blicke auf die Reformationsgeschichte
  • Das Priestertum aller Gläubigen als ungelöstes Problem reformatorischer Predigt
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Die Predigt ist Auslegung der Bibel und wird als solche als Gottes Wort, als Prophetie verstanden. Ist also Auslegung wie Verkündigung die Sache theologisch ausgebildeter Amtsträger? Schon in der Reformation geraten die Bibellektüre von Laien und das Priestertum aller Gläubigen damit in Konflikt. Er ist bis heute nicht gelöst.
Anhand von vier Stationen aus der Zürcher Reformationsgeschichte erzählt Ulrich Knellwolf, wie es zu diesem Konflikt kam, der schliesslich zur Abspaltung der Täufer führte: Das Wurstessen am ersten Fastensonntag 1522 geht ein in eine Kantate, die Hinrichtung des Täufers Felix Manz in ein Hörspiel, er erzählt vom Bildersturm des Schuhmachers Klaus Hottinger, der das Wegkreuz in Stadelhofen umlegt, wie vom Sonntag, an dem der italienische Glaubensflüchtling Bernardino Ochino im Grossmünster einen jungen Pestalozzi tauft.
Dass Verkündigung damals und heute Aufgabe aller Christen ist, daran lässt Ulrich Knellwolf keinen Zweifel. Eigenständig und höchst aktuell entwickelt er auf den Spuren des Pfarrers und Schriftstellers Jeremias Gotthelf, wie der Konflikt gelöst werden könnte. Sein Ansatz regt an, dieses offene Problem reformatorischer Theologie und Kirche in den Reformationsjubiläen neu zu bedenken.

, 116 Seiten, 12.5 x 20.0 cm, Paperback
ISBN 978-3-290-17903-8
21,90 €

Ulrich Knellwolf, Dr. theol., Jahrgang 1942, ist Pfarrer und Schriftsteller. Er veröffentlichte mehrere Romane («Roma Termini», «Auftrag in Tartu») und Bände mit Kurzgeschichten («Tod in Sils Maria», «Im Taxi nach Bethlehem»). Im TVZ erschienen die Weihnachtsgeschichten «Ein roter Teppich für den Messias», seine Dissertation über Jeremias Gotthelfs Theologie «Gleichnis und allgemeines Priestertum», «Erfüllte Zeit», «In Leiden und Sterben begleiten» (mit Heinz Rüegger) und «Wir sind’s noch nicht, wir werden’s aber».

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