Cover von S Johannes-Evangeelium. Züritüütsch
NEU
S Johannes-Evangeelium. Züritüütsch

Us em Griechische überträit vom Josua Boesch

hg. von

  • Erste und einzige vollständige Übersetzung des Johannesevangeliums auf Zürichdeutsch
  • Mundart und Liturgie
CHF 24.80
Lieferbar
Zum Buch
Downloads
Pressestimmen
Autorinnen & Autoren

Am aafang isch imer es woort,

und daas woort chunnt vo Gott

und isch doch Gott sälber.

Woort sind am aafang imer bi Gott.

Ales wiird mit eme woort,

und ooni es woort git s nüüt, wo s git.

Im woort isch s läbe,

und daas läben isch s liecht für d mäntsche.

Und daas liecht schiint in hinderschten egge,

und e käi tünkli chas mee vertriibe.


Josua Boesch, 1922–2012, absolvierte in Zürich die Kunstgewerbeschule und liess sich zum Gold- und Silberschmied ausbilden. Nach einem Theologiestudium in Zürich, Basel und Bielefeld war er 28 Jahre lang reformierter Pfarrer in verschiedenen Gemeinden. Dann verliess er Familie und Beruf zugunsten eines kontemplativen Lebens in Camaldoli, einer Klostergemeinschaft in der Toskana. In der Tiefe der Stille gingen seine beiden Berufe eine neue Verbindung ein, die kreativ Neues hervorbrachte – in Bild und Wort. In dieser Zeit der Stille entstanden unter anderem seine Werke «arte contemplativa», «via resurrectionis», «D Psalme» und «S Johannes-Evangeelium». Die letzten 15 Lebensjahre verbrachte er in Zürich.

, 96 Seiten, 12.5 x 20.0 cm, Paperback
ISBN 978-3-290-18480-3
CHF 24.80

Josua Boesch (1922–2012) ist als moderner Mystiker bekannt wie als Schöpfer von Metallikonen und Übersetzer biblischer Texte in die Zürcher Mundart. Der reformierte Pfarrer und gelernte Goldschmied schuf ein Werk, das sich aus dem Evangelium, der Stille und Kontemplation speist und bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat.
Ausgebildet zum Gold- und Silberschmied, studierte Josua Boesch reformierte Theologie in Zürich, Basel und Bielefeld und war fast dreissig Jahre lang Pfarrer in verschiedenen Gemeinden der Schweiz. Dann verliess er Familie und Beruf zugunsten eines kontemplativen Lebens in einem italienischen Eremitenkloster. In der Tradition ostkirchlicher Ikonen begann er, Kunstwerke zu schaffen, indem er «unedles» und «edles» Metall miteinander verband: Messing, Kupfer, Silber und Gold. Seine reduzierten, ausdrucksstarken Ikonen wie seine Texte dazu zeigen Josua Boesch als spirituellen Suchenden und wachen Zeitgenossen. Sein 100. Geburtstag bietet Anlass für eine vertiefte Beschäftigung mit seinem Werk und eine Neuauflage verschiedener Bücher von Josua Boesch.

Das könnte Sie auch interessieren

Warenkorb

Sie haben noch keine Bücher im Warenkorb.