Martina Schwarz
Eine poetische Homiletik in 23 Predigten
- Poetische Vesperpredigten aus dem Berner Münster
- Theopoesie als nnovativer homiletischer Ansatz
- Gegenwartsbezogen und spirituell profiliert
Wie kann Predigt heute zwischen Alltag, Kunst und Theologie neu Gestalt gewinnen? Eine grosse Rolle spielen dabei Sehnsucht, Sprache, Körperlichkeit, Hoffnung, Zweifel und gesellschaftliche Verantwortung. «Predigtsprache ist Sprache für das Unaussprechliche», ist Martina Schwarz überzeugt. «Schreibend, predigend und glaubend umspielen wir Lücken und hoffen, dass sie einmal gefüllt werden.»
Wie solches Predigen umgesetzt werden kann, zeigt die Sammlung ihrer poetischen Vesperpredigten aus dem Berner Münster, der sie eine theoretische Grundlegung voranstellt. So wird Predigt nicht nur reflektiert, sondern als poetisch-performativer Prozess, als leiblich-sinnliche, theologisch verantwortete Sprachform sichtbar. Besonders spannend ist dabei die enge Verbindung von persönlicher Praxis, künstlerischer Forschung und Homiletik. Die Autorin gibt Impulse für aktuelle Debatten um die Predigt und eine Kirche im Umbruch. Für alle, die den Himmel einstecken möchten wie ein Taschentuch.
2026, 152 Seiten, 12.5 x 20.0 cm, Paperback
ISBN 978-3-290-18805-4
ca. 24,80 €
Martina Schwarz, Jahrgang 1976, ist Pfarrerin, Dozentin und Leiterin des Praktischen Semesters an der Theologischen Fakultät Bern.
