Mona Lucia Velinsky
Das Gesetz als Wille und Forderung Gottes
- Zentrale Rolle der lex Dei für die Ethik Zwinglis
- Zwinglis theologisch-ethisches Denken im historischen, geistigen und biografischen Kontext
- Umfassende, quellengesättigte Analyse des Œuvres Zwinglis – im kritischen Dialog mit der bisherigen Forschung
Gottes «Gesetz» ist für den Zürcher Reformator beides zugleich: Gottes guter Wille und seine Forderung an den Menschen. Mona Lucia Velinsky zeigt die Bedeutung und theologische Verankerung der lex Dei für Zwinglis theologisch-ethisches Denken auf. Anhand einer umfassenden Quellenanalyse – von Zwinglis frühen humanistischen Briefen bis zu seinen zentralen reformatorischen Schriften – arbeitet die Untersuchung systematisch heraus, wie sich Zwinglis Verständnis des Gesetzes entwickelte. Gottes «Gesetz», wie es Zwingli allen menschlichen Gesetzen und Lehren gegenüberstellte, sollte fortan nicht nur Zwinglis Theologie prägen, sondern auch das gesellschaftliche Leben in Zürich (Lebensführung, Finanzen, Ehe).
Zürcher Beiträge zur Reformationsgeschichte, Band 33
2026, 352 Seiten, 15.0 x 22.5 cm, Hardcover
ISBN 978-3-290-18821-4
ca. 68,00 €
Mona Lucia Velinsky, Dr. theol., Jahrgang 1984, ist Geschäftsführerin des Theologischen Seminars an der Theologischen und Religionswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich.
Die Reihe «Zürcher Beiträge zur Reformationsgeschichte» wurde von Leonhard von Muralt begründet und am Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte der Theologischen Fakultät der Universität Zürich von Fritz Büsser und Alfred Schindler fortgesetzt.
Seit dem Jahre 2005 werden neben Arbeiten aus dem Bereich der Schweizer Reformationsgeschichte auch Untersuchungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit veröffentlicht, die über theologiegeschichtliche Zugänge im engeren Sinne hinaus interdisziplinär angelegt sind und die Wirkungen der Reformation in den folgenden Jahrhunderten in den Blick nehmen. Die Reihe wird herausgegeben von Tobias Jammerthal in Verbindung mit Emidio Campi, Bruce Gordon, Peter Opitz und Christoph Strohm.
