Jürg Jäger
Ulrich Zwinglis früheste Schriften als Spiegel seiner inneren Entwicklung
- Erste umfassende und kritische Untersuchung der frühen Zwinglischriften
- Die frühen Zwinglischriften im eidgenössischen Kontext
- Wurzeln der Bundestheologie
Zwinglis frühe Schriften sind nicht zu verstehen ohne ihren eidgenössischen Kontext. Jürg Jäger untersucht ihren politisch-religiösen Inhalt vor dem Hintergrund der religiös-politischen Selbst- und Fremdsicht der Eidgenossenschaft zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Er analysiert die Frühschriften kritisch, überträgt sie in modernes Deutsch und zeigt ihre Bedeutung für Zwinglis weitere theologische Entwicklung auf. Insbesondere bei Zwinglis Verbindung des Volkes mit Gott zeigt sich Zwinglis Abhängigkeit von seinem eidgenössischen Kontext, aber auch darin, wie er dieses Motiv kritisch in seine Frühschriften aufnimmt und weiterentwickelt.
Zürcher Beiträge zur Reformationsgeschichte, Band 34
2026, 460 Seiten, 15.0 x 22.5 cm, Hardcover
ISBN 978-3-290-18823-8
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Jürg Jäger, Dr. theol., Jahrgang 1967, ist Pfarrer in der Stadt Zürich, Leiter im Evangelischen Theologiekurs, freischaffender Berater, Mediator und Supervisor.
Die Reihe «Zürcher Beiträge zur Reformationsgeschichte» wurde von Leonhard von Muralt begründet und am Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte der Theologischen Fakultät der Universität Zürich von Fritz Büsser und Alfred Schindler fortgesetzt.
Seit dem Jahre 2005 werden neben Arbeiten aus dem Bereich der Schweizer Reformationsgeschichte auch Untersuchungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit veröffentlicht, die über theologiegeschichtliche Zugänge im engeren Sinne hinaus interdisziplinär angelegt sind und die Wirkungen der Reformation in den folgenden Jahrhunderten in den Blick nehmen. Die Reihe wird herausgegeben von Tobias Jammerthal in Verbindung mit Emidio Campi, Bruce Gordon, Peter Opitz und Christoph Strohm.
