Zur historischen Semantik europäischer Legitimationsdiskurse
hg. von Georg Pfleiderer, Alexander Heit
Legitimität aufzubauen ist essenziell für den Bestand und das Funktionieren politischer Institutionen. Das gilt für Staaten, ihre Verfassungen und deren Grundbegriffe, aber auch für Staatenverbünde, wie es die Europäische Union ist. Der Band versammelt Beiträge eines interdisziplinär zusammengesetzten Forschungskollegs, das sich mit den Einflüssen von Religion auf politische Legitimationsdiskurse beschäftigt hat. Welchen historischen Verlauf und welche systematische Struktur solche Diskurse haben, zeigen die Autoren am Beispiel von fünf Grundbegriffen des europäischen Selbstverständnisses: Gesetz, Entscheidung, Souveränität, Menschenwürde, Europa.
- in Koproduktion mit Nomos Verlagsgesellschaft
Pano Verlag
Religion – Wirtschaft – Politik, Band 6
2013, 444 Seiten, 15.3 x 22.7 cm, Paperback
ISBN 978-3-290-22016-7
CHF 56.00
Georg Pfleiderer, Prof. Dr. theol., Jahrgang 1960, war von 1999 bis Januar 2027 Ordinarius für Systematische Theologie/Ethik an der Universität Basel. Seit 2015 leitet er dort das Karl Barth-Zentrum für reformierte Theologie.
Alexander Heit, Dr. theol., Jahrgang 1969, ist Privatdozent in Basel und Pfarrer in Herrliberg/Zürich.
Die Reihe «Religion – Wirtschaft – Politik» (RWP) ist die wissenschaftliche Veröffentlichungsplattform des Zentrums für Religion, Wirtschaft und Politik (www.zrwp.ch), das von den Universitäten Basel, Lausanne, Luzern und Zürich und dem Collegium Helveticum getragen wird. Anliegen und Ziel ist es, das Wechselverhältnis von Religion, Wirtschaft und Politik transdisziplinär und innovativ zu analysieren, um inhaltlich und methodisch den Weg zu bahnen, besser zu verstehen und zu erklären.
