Nhan Gia Vo
Karl Barths Römerbriefkommentare im Lichte der paulinischen Christologie
- Erste systematische Rekonstruktion von Barths Christologie aus seiner Exegese
- Die Anfänge von Barths christozentrischer Erwählungslehre
- Der hilast\x1Arion-Begriff als Schlüssel zu Barths dialektischer Theologie
In seinen Römerbriefkommentaren entfaltet Barth seine Christologie mit exegetischen Gründen. Beruht der Erfolg von Barths Frühwerk auf dieser Verbindung von Exegese und Systematischer Theologie? Nhan Gia Vo liest die christologischen Schlüsseltexte dialogisch. Er arbeitet heraus, wie Barth die biblische Exegese zum Ausgangspunkt theologischer Reflexion macht und zu einer eigenständigen Form theologischer Erkenntnis gelangt. Die Untersuchung zeigt, dass Barths Deutung des Begriffs hilast\x1Arion als «Versöhnungsdecke» die Grundlage seiner dialektischen Christologie bildet, in der Offenbarung und Verborgenheit Gottes untrennbar verschränkt sind. Zudem wird die frühe Anlage von Barths christozentrischer Erwählungslehre deutlich – und dass die verbreitete Forschungsmeinung in dieser Hinsicht zu korrigieren ist.
reformiert!, Band 17
2026, 336 Seiten, 15.0 x 22.5 cm, Paperback
ISBN 978-3-290-18801-6
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Nhan Gia Vo, Dr. des., Jahrgang 1994, ist Theologischer Referent im Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Osnabrück.
Die Buchreihe «reformiert!» lädt dazu ein, zentrale Themen, Gestalten und Impulse der reformierten Tradition frisch in den Blick zu nehmen. Sie verbindet historische Tiefe mit theologischer Klarheit und zeigt: Reformation ist nicht Vergangenheit, sondern lebendige Inspiration für Gegenwart und Zukunft. Herausgegeben wird die Reihe von Elio Jaillet (Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz), Michael Pfenninger (Universität Bern), Christine Schliesser (Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn / Universität Zürich) und Matthias Wüthrich (Universität Zürich).
