Dorothy Day (1897–1980)

Journalistin – Sozialaktivistin – Mystikerin

  • Biografie einer faszinierenden Linkskatholikin
  • Gründerfigur der katholischen Arbeiterbewegung in den USA
  • Mit vielen Originalzitaten
CHF 29.80
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Die Amerikanerin Dorothy Day gilt manchen als eine moderne Heilige. Als Pazifistin und Anarchistin stellte sie in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg den American Way of Life infrage und kam in Konflikt mit Kirche und Staat. Monika Bauer zeichnet in ihrer Biografie Dorothy Days Weg nach von der Bohemienne zur gläubigen Katholikin. Sie zeigt, dass die Sozialaktivistin ihr widersprüchliches Leben als Pilgerweg verstand und wie sehr sie an einer Kirche litt, die sie mehr als mächtige Institution denn als geschwisterliche Gemeinschaft in der Nachfolge Jesu wahrnahm. Als Mitbegründerin und Herausgeberin der Zeitung The Catholic Worker verlieh sie dem linken Flügel der katholischen Kirche Amerikas eine Stimme. Sie legte mit diesem Engagement den Grundstein für eine radikale Bewegung, die wegweisend wurde für eine zeitgemässe katholische Laienspiritualität und die Perspektiven für Sendung und Praxis der Kirche in einer säkularen Welt eröffnete. So ist es nicht verwunderlich, dass für Dorothy Day inzwischen ein Seligsprechungsprozess eröffnet worden ist.

Edition NZN bei TVZ
, 177 Seiten, 12.5 x 20.0 cm, Paperback mit s/w-Fotos
ISBN 978-3-290-20233-0
CHF 29.80

«Gerade in der empathischen Schilderung der Lebensdetails gelingt es Monika Bauer, persönliche Anknüpfungspunkte und Möglichkeiten zur Identifikation mit jener Frau zu eröffnen, die manchen als moderne Heilige gilt.» Rezension von Veronika Jehle für forum 3, 2023


«Es wird ersichtlich, wie Day ihren Glauben, ihre Liebe zur Natur, zu den Menschen und zum Göttlichen in Tat umsetzte.» Rezension von Simone Rudiger für FAMA 1/23


«eine kurze, konzentrierte und verdienstvolle Biographie» Rezension von Gerhard Maier für theology.de


«Eine Biografie, die für Lesende eine gelungene Erstbegegnung mit Dorothy Day schafft und in ihr tief bewegtes Leben hineinführt – eine bleibende Inspiration für radikale christliche Nachfolge.» Rezension von Tobias Foß für Christ und Sozialist | Christin und Sozialistin, Jahresausgabe 2023


«Man sollte dieses kleine Buch lesen. Es würdigt eine Frau, die ob der Radikalität ihres Lebens und ihres Christseins vor allem eines dokumentiert: Christliche Existenz ist ohne sozialpolitische Positionierung, ohne Sensibilität für die Strukturen wie die Praktiken der Ausgrenzung, Diskriminierung und Erniedrigung nicht zu haben.» Rezension von Rainer Bucher für theologie.geschichte 18 (2023)

Monika Bauer, Dr. theol., Jahrgang 1953, war Primarlehrerin und unterrichtete als Dozentin an der Pädagogischen Hochschule in Zürich.

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