André M. Stephany
Bedeutung und Rolle in den evangelisch-reformierten Kirchen der Schweiz
- Erste und bisher einzige Darstellung für den Schweizer Kontext
- Grundlagenstudie
- Mit Ideen für die Weiterentwicklung der ehrenamtlichen Verkündigung in der Schweiz
Wenn am Sonntag Prädikantinnen oder Laienprediger vor die Gemeinde treten, wirkt das auf manche wie eine Behelfslösung. Andere sehen darin die Verwirklichung des Priestertums aller Gläubigen, wieder andere freuen sich einfach auf die Predigt. Doch welche Rolle wird den ehrenamtlich Verkündigenden von der Kirche wirklich zugewiesen? Sind sie Aushilfe oder Bereicherung? Wie verstehen diese selbst ihren Dienst? Entsprechen ihre Vorstellungen denen der Kirche? Und wie wirkt das Ganze auf einen teilnehmenden Beobachter?
André M. Stephany geht der bisher wenig beachteten ehrenamtlichen Verkündigung in den reformierten Kirchen der Schweiz in methodischer Vielfalt nach. Er liefert einen für aktuelle pastoraltheologische, ekklesiologische und kirchentheoretische Diskussionen relevanten Beitrag mit hilfreichen Ausblicken und Ideen für die Praxis.
Praktische Theologie im reformierten Kontext, Band 19
2026, 336 Seiten, 15.0 x 22.5 cm, Paperback
ISBN 978-3-290-18834-4
ca. 52,00 €
André M. Stephany, Dr. theol., Jahrgang 1989, ist Pfarrer und Leiter des Lernvikariats und der KOPTA (Koordinationsstelle für praktikumbezogene theologische Ausbildung) an der Universität Bern.
Die Reihe «Praktische Theologie im reformierten Kontext» versammelt Arbeiten aus der praktisch-theologischen Forschung, die in der konfessionellen Kultur der Reformierten verankert sind. Der reformierte Kontext ist einerseits Gegenstand empirischer Wahrnehmung und kritischer Reflexion, andererseits das orientierende Erbe, aus dem Impulse für die zukünftige Gestaltung der religiösen Lebenspraxis gewonnen werden. Er bildet den Hintergrund der kirchlichen Handlungsfelder, prägt aber auch gesellschaftliche Dimensionen und individuelle Ausprägungen der Religionspraxis.
Herausgegeben wird die Reihe von Albrecht Grözinger, Ralph Kunz, Andreas Marti, Christoph Morgenthaler, Félix Moser, Isabelle Noth, David Plüss und Thomas Schlag.
