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Fides quaerens intellectum

Anselms Beweis der Existenz Gottes im Zusammenhang seines theologischen Programms. 1931

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Karl Barths Schrift «Fides quaerens intellectum» von 1931 ist in doppelter Weise von grundlegender Bedeutung. Zum einen ist es das entscheidende Dokument der Entdeckung jener Denkbewegung, die in der «Kirchlichen Dogmatik» klassisch durchgeführt wurde. Barth hat sie als die der Theologie allein angemessene bezeichnet. Zum anderen bietet es eine wegweisende Analyse und Interpretation von Anselms Argument für die Existenz Gottes im «Proslogion», die keine Auseinandersetzung mit dieser berühmten Vorform des ontologischen Gottesbeweises ignorieren kann. Damit gibt dieses Buch zugleich einen Schlüssel zum Verständnis von Barths theologischer Methode und zur Interpretation von Anselms Argumentation an die Hand.

Karl Barth-Gesamtausgabe, Band 13
3. Aufl. , XIV/220 Seiten, Paperback
ISBN 978-3-290-17247-3
CHF 28.00

Karl Barth (1886–1968) studierte Theologie in Bern, Berlin, Tübingen, Marburg und war von 1909 bis 1921 Pfarrer in Genf und Safenwil. Mit seiner Auslegung des Römerbriefes (1919, 1922) begann eine neue Epoche der evangelischen Theologie. Dieses radikale Buch trug ihm einen Ruf als Honorarprofessor nach Göttingen ein, später wurde er Ordinarius in Münster und Bonn. Er war Mitherausgeber von «Zwischen den Zeiten» (1923–1933), der Zeitschrift der Dialektischen Theologie. Karl Barth war der Mitautor der «Barmer Theologischen Erklärung» und ein führender Kopf des Widerstands gegen die «Gleichschaltung» der Kirchen durch den Nationalsozialismus. 1935 wurde Barth von der Bonner Uni­versität wegen Verweigerung des bedingungslosen Führereids entlassen. Er bekam sofort eine Professur in Basel, blieb aber mit der Bekennenden Kirche in enger Verbindung. Sein Hauptwerk, «Die Kirchliche Dogmatik», ist die bedeutendste syste­matisch-theologische Leistung des 20. Jahrhunderts.

Eberhard Jüngel, Dr. theol., Jahrgang 1934, studierte evangelische Theologie an den Kirchlichen Hochschulen in Naumburg/Saale und Berlin. Nach seiner Habilitation 1962 wurde er Dozent an der Kirchlichen Hochschule Berlin-Ost. Von 1966 bis 1969 war er Professor für Systematische Theologie an der Universität Zürich, anschliessend bis zu seiner Emeritierung Professor für Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Universität Tübingen. Eberhard Jüngel gilt als einer der bedeutendsten und wirkmächtigsten evangelischen Theologen unserer Zeit.

Ingolf U. Dalferth ist Ordinarius für Systematische Theologie, Symbolik und Religionsphilosophie an der Theologischen Fakultät der Universität Zürich.

Karl Barth-Gesamtausgabe

Seit 1971 sind im Theologischen Verlag Zürich mehr als 50 Bände der Karl Barth-Gesamtausgabe erschienen. In ihr werden Barths Texte kritisch ediert und so präsentiert, dass sie für die wissenschaftliche Beschäftigung, aber auch für einen grösseren Interessentenkreis lesbar und zugänglich werden. Jeder Band wird von einem oder mehreren spezialisierten Herausgeber(n) bearbeitet und erscheint in Zusammenarbeit mit der Leitung des Karl Barth-Archivs.
Angelegt ist die Gesamtausgabe auf ca. 70 Bände. Nicht aufgenommen wird die «Kirchliche Dogmatik» und – ausser den bereits edierten Texten – die gut greifbar vorliegenden monographischen Arbeiten Barths. Die Gesamtausgabe gliedert sich in sechs Abteilungen: I. Predigten, II. Akademische Werke, III. Vorträge und kleinere Arbeiten, IV. Gespräche, V. Briefe, VI. Aus Karl Barths Leben.
Jedem Text bzw. jedem Band sind Einleitungen vorangestellt, in denen der Anlass und die Entstehung des Textes, der historische oder biografische Hintergrund und, soweit ermittelbar, die unmittelbare Wirkungsgeschichte erläutert werden. Textgrundlage ist in der Regel der letzte von Barth autorisierte Druck.

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