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Für die Freiheit des Wortes

Neue Wege durch ein Jahrhundert im Spiegel der Zeitschrift des religiösen Sozialismus

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Seit 1906 bringt die Zeitschrift «Neue Wege» Monat für Monat das Spannungsfeld zwischen dem Reich-Gottes-Glauben und dem Weltgeschehen zur Sprache. Die Besichtigung dieses Jahrhunderts im Spiegel der «Neuen Wege» dokumentiert nicht nur die Entwicklung der religiös-sozialen Bewegung und das vielfältige Engagement für einen freiheitlichen und genossenschaftlichen Sozialismus. Sie zeigt zudem die frühe Sensibilität für ökologische Fragen, für die Gleichberechtigung von Frau und Mann, für den Dialog mit dem Judentum oder für die Befreiungstheologie. Ganz besonders dienten die «Neuen Wege» aber auch stets dem beharrlichen Ringen um Frieden und gewaltfreie Formen des Widerstands. Während des 2. Weltkriegs führte die unbestechliche Haltung des damaligen Redaktors Leonhard Ragaz gar dazu, dass die Zeitschrift der Zensur zum Opfer fiel. Im Kampf für die Freiheit des Wortes erschienen die «Neuen Wege» aber illegal weiter.
Ein perspektivenreiches Lesebuch zur Geschichte des letzten Jahrhunderts mit Textauszügen und Porträts von Autoren und Autorinnen.

, 440 Seiten, 17.0 x 24.5 cm, Hardcover mit s/w-Abbildungen
ISBN 978-3-290-17415-6
32,00 €

Willy Spieler, Jahrgang 1937, ist Publizist und war von 1978 bis 2008 Redaktor der «Neuen Wege».

Stefan Howald, Jahrgang 1953, Studium der Germanistik und Geschichte, ist Journalist und Buchautor.

Ruedi Brassel-Moser, Dr. phil., Jahrgang 1955, Historiker, Mitarbeiter am Historischen Lexikon der Schweiz, zahlreiche Publikationen zur Geschichte der politischen Kultur und der historischen Friedensforschung; Landrat Kanton BL.

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