Sabine Wagner
Zur Lehre von der Jungfrauengeburt im Anschluss an Karl Barth
- Ein feministischer Aspekt in Karl Barths Theologie
Ist der Satz von der Jungfrauengeburt im Glaubensbekenntnis heute noch zeitgemäss? Ist er aus evangelischer Perspektive nicht eher kritisch zu hinterfragen und im Licht feministischer Einsichten ausdrücklich abzulehnen? Im Gegenteil!
«Mit Barth gegen Barth» zeigt Sabine Wagner, warum die Credoformel vor dem Hintergrund gesamtbiblischer Überlieferung nicht nur «erlaubt», sondern gerade im Licht einer intersektional orientierten protestantischen Dogmatik buchstäblich «sinn-voll» und «not-wendig» ist. Nämlich dann, wenn die Formel offenbarungs- und gnadentheologisch verstanden wird: als Erinnerung an die «Knechtsgestalt» des Gottessohnes, an seine strukturelle Niedrigkeit und Bedrohtheit nicht erst am Kreuz, sondern von Beginn des Lebens an. Auf dieser Basis eröffnet sich ein ganz neuer Blick auf das Geheimnis der Offenbarung und das Wunder der Weihnacht.
2026, 456 Seiten, 15.0 x 22.5 cm, Paperback
ISBN 978-3-290-18787-3
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Sabine Wagner, Dr. theol., Jahrgang 1976, studierte Mathematik, Evangelische Theologie und Ecumenical Studies in Bielefeld/Bethel, Bonn, Dublin, Heidelberg und Harvard. Sie ist Pfarrerin der Evangelisch-lutherischen Kirche Hannovers und arbeitet als Religionslehrerin an der Elisabeth-Selbert-Schule in Hameln.
