Martina Holder-Franz
Juliana von Norwich. Einer englischen Mystikerin heute begegnen
- Trost im Leiden
- Mystikerin aus dem 14. Jahrhundert für den deutschen Sprachraum entdeckt
- Gotteserfahrung im Bild von Christus als Mutter
- Über das älteste von einer Frau verfasste Buch in englischer Sprache
«All shall be well, all matter of things shall be well.»
Juliana von Norwich (1343–ca. 1419) ist 30 Jahre alt und sterbenskrank, als sie Gottes Liebe stärkend und ermutigend erfährt. Sie schreibt ihre Erfahrungen auf und entscheidet sich, fortan als Inklusin zu leben. Ihr Visionen und Reflexionen «Revelations of Divine Love» gilt als erstes Buch in englischer Sprache, das von einer Frau verfasst wurde.
Martina Holder-Franz stellt die Mystikerin mit Textpassagen aus ihrer Schrift und wichtige Aspekte ihres theologischen Denkens vor: Verletzlichkeit, Krankheit, Trost, aber auch ein Verständnis von Gott als Vater und Mutter. Sie zeigt, wie Juliana von Norwich als erfahrene Seelsorgerin ihrer Zeit die Ratsuchenden ermutigt, der Kraft von Gottes Liebe zu vertrauen. Denn ihre Schrift ist nicht nur seit Jahrhunderten ein Trostbuch im eigenen Leid, sondern auch anschlussfähig für Seelsorge, Spiritual Care und für heutige Gottsuchende.
- mit einem Vorwort von Doris Kellerhals
- mit einem Nachwort von Ralph Kunz
2026, 200 Seiten, 12.5 x 20.0 cm, Paperback
ISBN 978-3-290-18811-5
ca. 25,00 €
Martina Holder-Franz, Jahrgang 1967, ist Pfarrerin in Riehen und Co-Leiterin des Evangelischen Studienhauses Riehen/Basel.
Ralph Kunz, Dr. theol., Jahrgang 1964, ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Zürich mit den Schwerpunkten Gottesdienst, Predigt und Seelsorge.
