Cover von Unveröffentlichte Texte zur Kirchlichen Dogmatik

Unveröffentlichte Texte zur Kirchlichen Dogmatik

hg. von ,

  • Barths Typoskripte auf beiliegender CD-ROM
  • Wissenschaftliche Edition unveröffentlichter Textpassagen
100,00 €
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Reihe

Karl Barth hat im Laufe seiner jahrzehntelangen Arbeit an der «Kirchlichen Dogmatik» immer wieder kürzere und auch längere Passagen, die er in seiner Vorlesung vorgetragen hatte, für die Druckfassung umgeschrieben, in einem anderen, späteren Zusammenhang verwendet, oder auch zunächst verworfen. Die hier edierten Texte bieten daher Ausführungen zu Themen, die in der KD so nicht mehr aufgegriffen, also nur hier behandelt werden. Erhalten sind umfangreiche Vorarbeiten besonders zu den §§ 42–44, u. a. die vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs geschriebenen, brisanten Abschnitte «Gott und die Götter» oder «Der Glaube und die Weltanschauungen», aber auch kürzere und bruchstückhafte Texte etwa zur Barmer Theologischen Erklärung, zum Thema Atomwaffen, zu Dummheit oder Humor. Zusammen mit der CD-ROM, auf der sich die Typoskripte mit Barths Korrekturen als PDF-Dateien in Faksimile-Qualität finden, bietet dieser Band einen einmaligen Einblick in Barths Arbeitsweise.

Karl Barth-Gesamtausgabe, Band 50
, XIV/726 Seiten, 12.5 x 20.5 cm, Leinen mit SU mit CD-ROM
ISBN 978-3-290-17669-3
100,00 €

Karl Barth (1886–1968) studierte Theologie in Bern, Berlin, Tübingen, Marburg und war von 1909 bis 1921 Pfarrer in Genf und Safenwil. Mit seiner Auslegung des Römerbriefes (1919, 1922) begann eine neue Epoche der evangelischen Theologie. Dieses radikale Buch trug ihm einen Ruf als Honorarprofessor nach Göttingen ein, später wurde er Ordinarius in Münster und Bonn. Er war Mitherausgeber von «Zwischen den Zeiten» (1923–1933), der Zeitschrift der Dialektischen Theologie. Karl Barth war der Mitautor der «Barmer Theologischen Erklärung» und ein führender Kopf des Widerstands gegen die «Gleichschaltung» der Kirchen durch den Nationalsozialismus. 1935 wurde Barth von der Bonner Uni­versität wegen Verweigerung des bedingungslosen Führereids entlassen. Er bekam sofort eine Professur in Basel, blieb aber mit der Bekennenden Kirche in enger Verbindung. Sein Hauptwerk, «Die Kirchliche Dogmatik», ist die bedeutendste syste­matisch-theologische Leistung des 20. Jahrhunderts.

Hinrich Stoevesandt, Dr. theol. Dr. Dr. h.\x1Ac., Jahrgang 1931, war von 1971 bis 1997 Leiter des Karl Barth-Archivs in Basel und Herausgeber der Gesamtausgabe.

Michael Trowitzsch, Dr. theol., Jahrgang 1945, war von 1983 bis 1993 in Münster,\x1AWestfalen, und von 1993 bis 2010 in Jena Professor für Systematische Theologie.

Karl Barth-Gesamtausgabe

Seit 1971 sind im Theologischen Verlag Zürich mehr als 50 Bände der Karl Barth-Gesamtausgabe erschienen. In ihr werden Barths Texte kritisch ediert und so präsentiert, dass sie für die wissenschaftliche Beschäftigung, aber auch für einen grösseren Interessentenkreis lesbar und zugänglich werden. Jeder Band wird von einem oder mehreren spezialisierten Herausgeber(n) bearbeitet und erscheint in Zusammenarbeit mit der Leitung des Karl Barth-Archivs.
Angelegt ist die Gesamtausgabe auf ca. 70 Bände. Nicht aufgenommen wird die «Kirchliche Dogmatik» und – ausser den bereits edierten Texten – die gut greifbar vorliegenden monographischen Arbeiten Barths. Die Gesamtausgabe gliedert sich in sechs Abteilungen: I. Predigten, II. Akademische Werke, III. Vorträge und kleinere Arbeiten, IV. Gespräche, V. Briefe, VI. Aus Karl Barths Leben.
Jedem Text bzw. jedem Band sind Einleitungen vorangestellt, in denen der Anlass und die Entstehung des Textes, der historische oder biografische Hintergrund und, soweit ermittelbar, die unmittelbare Wirkungsgeschichte erläutert werden. Textgrundlage ist in der Regel der letzte von Barth autorisierte Druck.

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