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Werkschau

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Max Rüedi gehört zu den Grossen unter den zu unbekannt gebliebenen Schweizer Künstlern. Viele sind wohl seiner Kunst bereits in öffentlichen Bauten begegnet ohne seinen Namen zu kennen, andere haben sein Werk vielleicht bei Ausstellungen, etwa im Helmhaus oder im Strauhof in Zürich oder im Romerohaus Luzern, bewusst wahrgenommen oder seine Illustrationen im «Tagesanzeiger-Magazin», im «Aufbruch» oder in der «Miriam» gesehen.
Max Rüedi ist immer wieder eine Entdeckung. Der Auseinandersetzung mit dem Menschlichen und Religiösen hat er sich weder durch Haftung an traditioneller Kirchenkunst noch durch Flucht in die Abstraktion entzogen. So entstand ein provokativer, bald amüsanter, bald nachdenklicher Bildkommentar zur condition chrétienne und damit ein engagiertes, auch für kommende Generationen inspirierendes Werk. Biblische, griechische und von fernöstlichen Religionen und Kulturen vermittelte Impulse finden sich darin ganz ungekünstelt und ungeniert inmitten menschlicher Irrungen und Wirrungen, die uns allen vertraut sind.
Das Buch präsentiert 208 Werke. Diese werden gerahmt von einem Interview mit dem Künstler und seiner Frau, einer Einleitung ins Werk (von Hanspeter Zürcher) und vier Essays zur Kunst Max Rüedis von Silvia Strahm Bernet, Gonsalv K. Mainberger, Daria Pezzoli-Olgiati und Anselm Burr.

Edition NZN bei TVZ
, 214 Seiten, 21.0 x 27.0 cm, Klappenbroschur Bildband
ISBN 978-3-290-20050-3
32,00 €

Max Rüedi, Dr. phil., Jahrgang 1925, studierte Philosophie in Paris, Rom, Wien und München und schloss das Studium mit einer Promotion zu Thomas von Aquin ab. Nach Versuchen zu schreiben zog es ihn immer eindeutiger zum Malen. Er studierte die Technik der Radierung bei Jonny Friedländer in Paris und, als Stipendiat des Schweizer Instituts, die Frescotechnik an der staatlichen Akademie in Rom. Es folgten weitere Studien in Wien, Spanien und Griechenland. Reisen, etwa nach Australien, China und Indien, gehören bis heute zu Max Rüedis Inspirationsquellen. Ausstellungen in Zürich, Rom, Assisi und Paris. In den letzten Jahren oft wechselnde Ausstellungen im eigenen Haus in Zürich.

Thomas Staubli, Dr. theol., Jahrgang 1962, ist Bibelwissenschaftler und Dozent für Altes Testament an der Universität Fribourg und Leiter des dortigen BIBEL+ORIENT Museums.

Mathias Tanner, lic. sc. theol., Jahrgang 1979, ist Mitarbeiter bei der Fachstelle Migration der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn.

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