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Malen, Leiden, Sterben

49 tragische Künstlerbiografien

  • Über den Mythos des Leidens für die Kunst
  • Tragisch-komische Biografien mit ungeahnten Wendungen
  • Zwischen Fiktion und Wahrheit
CHF 32.80
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Pressestimmen
Autorinnen & Autoren

Wenn Matteo Nevio Brambilla seine Pinselstriche zählt, wenn Dorothea Koch 1095-mal das gleiche Bild malt, wenn Liam Mertens nur noch im Regen seine Staffelei aufstellt, dann wird deutlich, dass der Wille zur Kunst oftmals grösser als das sich abzeichnende Scheitern ist. Beat Schlatter widmet dem Mythos des scheiternden Künstlers 49 Biografien. Mit feinem Humor, scharfem Blick und viel Gespür für die Absurditäten des kreativen Schaffens geht Schlatter der Frage nach, warum sich Talent und Erfolg so selten die Hand reichen und ob sich das Leiden für die Kunst überhaupt lohnt.
Ein Buch über Höhen und Tiefen, über Punkte und Pinselstriche, über Farben und Explosionen im Leben von Künstlerinnen und Künstlern.

Pano Verlag
, 172 Seiten, 12.5 x 20.0 cm, Hardcover, farbig illustriert
ISBN 978-3-290-22084-6
CHF 32.80

«Meine Künstler waren alle sehr begabt, aber leider erfolglos und ihr Leben endete unterschiedlich komisch und höchst tragisch.» Der Autor im Gespräch mit Janine Urech für die Schweizer Illustrierte / Blick am 5. September 2026


«Schlatter porträtiert in 49 pointierten Biographien das Phänomen des erfolglosen Kunstschaffenden. Mit subtilem Humor beleuchtet er das Spannungsfeld zwischen Leidenschaft, Scheitern und der Frage, ob sich das Leiden für die Kunst am Ende tatsächlich lohnt.» Rezension in TV Star September 2026


«Ein eigentümliches, kluges und wunderbar schräges Buch. Es bewegt sich zwischen Fiktion und Wahrheit, zwischen Kunstbuch, literarischer Miniatur, Kabarett, Nachruf und stiller Würdigung. Schlatter erfindet zu ausgemusterten Bildern Biografien von Künstlerinnen und Künstlern, deren Leben an der Kunst hängt, an ihr scheitert, sich in ihr verstrickt oder auf absonderliche Weise von ihr verschlungen wird. Die Bilder werden nicht nur vorgeführt. Sie werden rehabilitiert. Ihre erfundenen Lebensgeschichten machen sichtbar, dass Kunst immer auch mit Hoffnung, Selbstbehauptung, Kränkung, Scheitern und Sinnsuche zu tun hat. Schlatter schreibt nicht theologisch, aber er berührt religiöse Fragen. Kunst sucht nach Gestalt für das, was sich nicht einfach sagen lässt. Bemerkenswert ist die Mischung aus Tragik und Leichtigkeit. Das Buch lacht nicht über das Scheitern. Es lacht eher mit dem Scheitern, sofern man das so sagen kann. Es nimmt ihm die letzte Schwere, ohne es zu verharmlosen. Schlatter ist als Kabarettist, Schauspieler und Drehbuchautor erfahren im Umgang mit Timing, Pointe und Verschiebung. Man merkt dem Buch an, dass hier jemand schreibt, der die Komik menschlicher Selbstüberschätzung kennt. Zugleich spürt man, dass er die Figuren nicht verachtet. Seine tragisch-komischen Miniaturen leben von Nähe. Sie sind absurd, aber nie herzlos. ‹Malen, Leiden, Sterben› ist ein liebevoll abgründiges Buch über Kunst, Scheitern und die Sehnsucht nach Bedeutung. Beat Schlatter gelingt ein ungewöhnlicher Ton: komisch, melancholisch, verspielt und erstaunlich nachdenklich.» Rezension von Otto Ziegelmeier für theology.de

Beat Schlatter, Jahrgang 1961, ist Schweizer Kabarettist, Schauspieler, Drehbuchautor und Autor von Künstlerbüchern. Im Film «Mein Name ist Eugen» (2005) verkörperte er die Rolle von Fritzeli Bühler, dem König der Lausbuben, und seine Filme «Katzendiebe» (1996), «Komiker» (2000), «Flitzer» (2017) sowie «Bonschuur Ticino» (2025) gehören zu den erfolgreichsten Schweizer Filmen.

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