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Wir sind’s noch nicht, wir werden’s aber

Stückwerk zu Gott und der Welt

  • Bilanz des Theologen und Schriftstellers Ulrich Knellwolf
  • Vom biblischen Gott reden heisst: menschliche Geschichten erzählen
  • Leidenschaftliches Plädoyer für eine Theologie, die das versprochene Ganze von Gott erhofft
CHF 32.80
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Die Frage ist nicht, ob es Gott gibt. Die Frage ist, ob Gott vertrauenswürdig ist. Sie beschäftigte Ulrich Knellwolf in vierzig Jahren theologischer Arbeit als Pfarrer. Denn Glaube heisst für ihn: Vertrauen aufgrund von gemachten Erfahrungen. Wenn wir aber die Erfahrung einer heillosen Welt machen – warum sollten wir ausgerechnet Gott als Schöpfer dieser Welt vertrauen?
Ulrich Knellwolf entwickelt eine Theologie, die auf Geschichten besteht: eigenen, fremden, biblischen. Geschichten, die er mit seinen langjährigen Lektüren verbindet: Er liest die Erzählung von Abraham mit Freud, die Geschichte vom blinden Bartimäus mit Platon, das Liebesgebot mit Jeremias Gotthelfs «Käserei in der Vehfreude». Er liest das Markusevangelium als narrative Oppositionsschrift gegen die Theologie von Paulus und dessen Sünden- und Gnadenlehre. Er erhebt Einspruch gegen eine Theologie, die den Menschen für schuldig erklären muss, damit nicht Gott in Verdacht gerät, ein Bösewicht zu sein. Mit Abraham, Hiob und nicht zuletzt mit Jesus und seinem Schrei am Kreuz besteht er darauf, dass es anders gedacht war und anders werden muss.

Ulrich Knellwolfs «Stückwerk zu Gott und der Welt» ist ein theologisches wie intellektuelles Vergnügen. In dicht miteinander verwobenen Essays skizziert er eine Theologie der Legitimierung Gottes und der Menschen. Eine Theologie in Stücken – denn wir sind erst unterwegs zur vollendeten Schöpfung.

, 352 Seiten, 12.5 x 20.0 cm, Paperback
ISBN 978-3-290-17857-4
CHF 32.80

Ulrich Knellwolf, Pfarrer, Dr. theol., Jahrgang 1942, veröffentlichte mehrere Romane («Roma Termini», «Auftrag in Tartu») und Bände mit Kurzgeschichten. Im TVZ erschienen zuletzt «In Leiden und Sterben begleiten» (2004, mit Heinz Rüegger), «Wir sind’s noch nicht, wir werden’s aber» (2016) und «Rede, Christenmensch!» (2017).

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